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AKTUELL



Magische Momente in der Zehntscheuer

 

Zauberhaft – Wie macht der das nur? Mentalmagier Andy Häussler versetzte am 18. November 2017 Betzinger Publikum in Staunen.

 

Der Pressebericht im Reutlinger Generalanzeiger.

 



Der Förderverein auf „großer“ Fahrt am 21.Oktober 2017

 

Der diesjährige Jahresausflug führte uns zu naheliegenden und nachhaltigen Sehenswürdigkeiten auf der Schwäbischen Alb.



Erste Station war die Walz –Mühle bei Hörschwag. Die erste Erwähnung der damaligen Mahlmühle war 1406.

1883 kaufte Friedrich Walz die Mühle, die bis 2009 im Familienbesitz betrieben wurde. Die Schwestern Marie und Klara Walz, die dort ohne fließend Wasser und ohne Strom als Selbstversorger lebten, haben die Mühle bis 2001 gemeinsam als Lohnsägerei betrieben. Im August 2001 verstarb die 85-jährige Marie Walz. Danach betrieb die neun Jahre jüngere Klara Walz die Mühle noch bis 2009 alleine weiter, um das Erbe der Eltern zu erhalten.

Die fachkundige Führung durch die Säge- und Getreidemühle sowie durch den Wohnbereich zeigte uns deutlich, unter welchen Bedingungen dort gelebt und gearbeitet wurde.




Nach einer guten Stunde ging es weiter nach Trochtelfingen. Wir wurden von Herrn Schuler zu einer etwas anderen Stadtführung empfangen. Herr Schuler ist Stadtplaner und hat in Trochtelfingen alle drei Sanierungsprojekte der vergangenen Jahrzehnte planerisch begleitet.

Die äußerst fundierte Stadtführung war eine Mischung von touristischen und stadtplanerischen Informationen. Ein absolutes Schmankerl wurde uns von Herrn Schuler geboten – er organisierte einen Besuch in der Apotheke von 1894. Der Verkaufsraum im Hochparterre war wie ursprünglich eingerichtet, die restlichen Stockwerke werden nach und saniert, sodass hier ein richtiges Schmuckstück der Nachwelt erhalten bleibt.




 

Die anderthalb Stunden in Trochtelfingen waren im Nu verflogen und es ging zum nächsten Ziel: Mittagessen im Adler in Eglingen, einer Traditionsgaststätte mit sehr guter bürgerlicher Küche.

 

Die nächste Station hieß Altes Lager in Münsingen.

Die versierte und engagierte Führerin erklärte uns auf einem etwa einstündigen Rundgang die ehemalige sowie die angestrebte Nutzung dieser Einrichtung.




Als nächstes Ziel steuerten wir die Grammophonsammlung in Hengen an.

Völlig überrascht waren wir, als uns die Schätze dieser Sammlung vom Besitzer, Herrn Geigle, gezeigt wurden. Über 300 Exponate sind im extra hierfür eingerichteten Haus zu besichtigen.

 




Voll mit vielen neuen Erfahrungen und Eindrücken haben wir den Ausflug in der Krone in Hengen ausklingen lassen.

 

 



Stammtisch

 

Der Stammtisch findet an jedem ersten Donnerstag im Monat ab 19.30 Uhr im Büro des Fördervereins, Mußmehlstr. 6 statt.

 

Rückfragen gerne an Bernhard Bachor Tel. 07121 – 503552




Was wird aus der Wernerschen Mühle?

 

Die Mühle im Betzinger Ortskern steht unter Denkmalschutz und ist ein prägendes Gebäude. Sie ist im Besitz der Stadt Reutlingen und wird derzeit nur als Lager genutzt.

 

Dem Betzinger Bezirksgemeinderat ist es gelungen, Finanzmittel für Sanierungsplanungen im städtischen Haushalt zu verankern. Eine Zielsetzung für die künftige Nutzung existiert noch nicht, zunächst einmal steht der Erhalt und die Sanierung des Gebäudes und der Mühlentechnik im Vordergrund.

 

Erfolgreicher Denkmalschutz funktioniert zumeist nach dem Motto „Schützen durch Nützen“. Deshalb hat nun der Bezirksgemeinderat den Förderverein Ortskern Betzingen e.V., der sich mit den Sanierungen der Zehntscheuer und des Areals Mußmehlstraße 4-6 einen Namen gemacht hat, gebeten, die Erarbeitung eines Nutzungskonzepts zu moderieren.

 

Dabei soll es allen Interessenten möglich sein, sich in die Konzeption einzubringen. Erst im Laufe des Verfahrens soll dabei die Zielrichtung der künftigen Nutzung festgelegt werden.

 

Die Aktiven des Vereins gehen diese Aufgabe nach den Sommerferien an:

am Tag des offenen Denkmals, dem 10. September 2017, öffnen sie die Mühle zur Besichtigung für alle Interessierten.

 

Am Dienstag, den 19. September 2017, geht es dann richtig zur Sache: In einem ersten Workshop im Bürgerhaus Zehntscheuer kommen alle zu Wort, die ihre Vorstellungen in die Konzeption einbringen wollen. Dieser erste Termin soll insbesondere der Ideenfindung dienen.

 

Für Mittwoch, den 4. Oktober 2017, ist dann vorgesehen, die Ideen zu ordnen und die Eckpunkte für ein Nutzungskonzept aufzustellen. Möglicherweise zeichnen sich hierbei auch schon Kooperationen potenzieller Nutzer oder die eine oder andere Vorstellung zur Finanzierung ab.

 

Steht das grobe Konzept, ist wieder die Politik an der Reihe: zunächst soll es dem Bezirksgemeinderat vorgestellt werden. Ein weiterer Schritt dürfte im Anschluss ein Antrag an die Stadt Reutlingen sein, der verständlicherweise je nach Art des Konzepts variieren kann.

 

Der Förderverein Ortskern Betzingen e.V. lädt alle Interessierten zu den genannten Terminen ein!